Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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31.08.2012 | CDU-Fraktion im RVR
Gleisstrecke Lünen – Werne – Münster soll durchgängig zweigleisig werden
Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans für RRX nutzen
Anlässlich einer Sitzung der CDU-Fraktion im RVR im Lippewerk in Lünen befasste sich diese auch mit der Novellierung des Bundesverkehrswegeplanes, Teilplan Eisenbahn. Der Regionalverband Ruhr als Träger der Regionalplanung in der Metropole Ruhr ist daran beteiligt. Die CDU-Fraktion im RVR sieht den Ausbau des Streckenabschnitts „ABS Münster – Lünen (-Dortmund) wie die Landesregierung weiterhin als eines der wichtigsten verkehrlichen Projekte in der Metropole Ruhr. Sie unterstützt ausdrücklich die Berücksichtigung des Projekt im Bundesverkehrswegeplan.
Am Hauptbahnhof Lünen hält unter anderem die RB 50 von Dortmund nach Münster, der sog. "Lüner“ (Foto: CDU Ruhr)
„Auf der eingleisigen Strecke gibt es erhebliche Probleme“, erläutert Günter Bremerich, Lüner Mitglied im Ruhrparlament. „Die Strecke dient auch als Fernverkehrsstrecke für IC und ICE. Das ist die direkte Anbindung der Metropole Ruhr von Dortmund nach Hamburg. Und das führt zu erheblichen Störungen im Nahverkehr. Der kann nur an zwei Stellen ausweichen, so in Nordkirchen-Capelle und Ascheberg-Davensberg.“ Das Kreistagsmitglied verweist damit auf die Probleme beim Begegnungsverkehr. Der von Eurobahn und DB Regio betriebene Nahverkehr muss regelmäßig an den Ausweichstellen warten, um dem Fernverkehr Vorfahrt zu gewähren. Verspätungen im Fernverkehr wirken sich so weiter auf den Regionalverkehr aus, da auch verspäteter Fernverkehr Vorfahrt hat. Das führt zu erheblichen Einbußen bei der Qualität der Leistung. Auch kann die eingleisige Strecke nur ein Bruchteil an Verkehr einer zweigleisigen bewältigen. „Von einem zweigleisigen Ausbau der Strecke erwarte ich auch eine erheblich Verbesserung des Nahverkehrs im Kreis Unna“, resümiert Günter Bremerich.
 
Der Ausbau der Strecke Lünen-Werne an der Lippe-Münster ist auch mit Blick auf die Errichtung des Rhein-Ruhr-Expresses wichtig. Die Strecke nach Münster ist als Vorlaufbetrieb vorgesehen. Einer für den RRX vorgesehene Entkopplung vom Personen- und Güterverkehr auf der Schiene kann sich im Vorlauf so genähert werden. Der RRX ist ein geplantes Premium-Angebot und im Investitionsplan 2012 des Bundes enthalten. Allerdings scheitern weitere Realisierungsschritte derzeit an der Weigerung der rot-grünen Landesregierung, sich an den Betriebskosten des neuen RRX zu beteiligen. 
 
Im September wird der Regionalverband eine Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan diskutieren sowie die darin neu vorzusehenden Projekte. Der Bundesverkehrswegeplan wird zurzeit grundlegend überarbeitet. Ziel ist eine Beschlussfassung der Bundesregierung über den Plan im Jahr 2015, also nach der nächsten Bundestagswahl. Eine Berücksichtigung im Plan ist Voraussetzung, führt aber nicht zwingend zu einer Finanzierung der Maßnahme durch den Bund.


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