Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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24.06.2016 | AG Ruhrgebiet
Brexit: Ein Desaster für Großbritannien, schmerzhaft für die EU
Sommer MdEP: Ein schwarzer Tag für das einst so stolze Vereinigte Königreich
Die britische Bevölkerung hat sich mit knapper Mehrheit für den Brexit ausgesprochen. Großbritannien wird aus der EU ausscheiden. Die CDU-Europaabgeordnete für das Ruhrgebiet, Dr. Renate Sommer, zeigt sich erschüttert: "Mit diesem Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Ich bin erschüttert, dass die Briten sich derart ins eigene Fleisch schneiden und die EU verlassen. Das ist ein Desaster für das Vereinigte Königreich."

Dr. Renate Sommer MdEP zeigt sich erschüttert über den Brexit (Foto: CDU Ruhr)
Brüssel - "Das britische Pfund ist bereits eingebrochen, die Wirtschaft wird eine schwere Talfahrt erleben, und auch sicherheitspolitisch ergibt sich jetzt ein großes Problem für das UK, denn die Bekämpfung des internationalen Terrorismus ist außerhalb der Europäischen Gemeinschaft im Alleingang kaum zu stemmen. Dies alles haben die Brexit-Befürworter dem Volk verschwiegen", so Renate Sommer. 

"Ein besonderes Desaster ist dieser Austritt für die junge Generation in Großbritannien, die nun nicht mehr so leicht in der EU studieren und arbeiten kann. Viele Karrieren sind im Keim erstickt. 

Schottland wird das Vereinigte Königreich verlassen, und auch ein Austritt Nordirlands ist absehbar. Damit wird die britische Wirtschaft weiter geschwächt, denn auch die Zollfreiheit und damit der Zugang zum europäischen Binnenmarkt werden aufgehoben. 

Auch für die EU werden die kommenden zwei Jahre bis zum endgültigen Vollzug des Brexits schmerzhaft. Auch unsere Wirtschaft wird die Folgen zu spüren bekommen, allerdings wird es uns nicht so hart treffen. Wir werden im Europäischen Parlament dafür sorgen, dass der Austritt schnell vollzogen wird. Es wird keine Nachverhandlungen geben. Sollte Großbritannien letztendlich einen Kooperationsstatus mit der EU anstreben, wie die Schweiz und Norwegen ihn haben, wird das teuer für das UK. Die Briten müssen weiterhin Strukturfördermittel an die EU bezahlen, ohne selbst davon zu profitieren. Außerdem werden wir darauf drängen, dass die Briten sich zu einem gehörigen Teil an der Zahlung der Gehälter und Pensionen britischer Beamter in der EU beteiligen, denn diese haben alle auch für das Vereinigte Königreich mitgearbeitet. 

Dieser Freitag ist ein schwarzer Tag für das einst so stolze Vereinigte Königreich. Für die EU ist dieser Austritt verkraftbar, und er wird den Europa-Gegnern in anderen Mitgliedstaaten vor Augen führen, welche einschneidenden Konsequenzen ein solcher Alleingang hat." 



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