Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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19.11.2014 | Dirk Schmidt
RVR empfiehlt Sanierung des Gerther Mühlenbach zur Förderung
RVR-Umweltausschuss berät Sanierung von Altlasten
„Der Regionalverband Ruhr empfiehlt die Sanierung des Grundwassers im Bereich des Gerther Mühlenbachs zur Förderung“, teilt Roland Mitschke mit, der dies bei Beratungen im Ruhrparlament in Essen erfahren hat. „Der RVR-Umweltausschuss empfiehlt der Landesregierung die Aufnahme in das Altlastenprogramm 2015. Von dort wurde signalisiert, dass für die Maßnahme auch Geld bereitgestellt wird. Das Land übernimmt dann 80 % der Kosten von insgesamt einer halben Million Euro. Das ist eine gute Nachricht für unseren Stadtteil und den klammen städtischen Haushalt“, so Ratsmitglied Roland Mitschke, der im Ruhrparlament Vorsitzender der CDU-Fraktion ist. Die Verunreinigungen stammen von den früheren Chemischen Betrieben Lothringen. Bis 1950 wurde im Bereich der Diesel- und Daimlerstraße unter anderem eine Ammoniakdestillation, Dachpappenfabrik, Teerkokerei und Imprägnieranlage betrieben. Umweltgefährdende Stoffe wurden hier gelagert. Die Folge sind erhebliche Verunreinigungen, so flächendeckend mit Cyaniden. Weiterhin empfiehlt der Regionalverband Ruhr die Förderung der zunächst notwendigen Untersuchungen an der ehemaligen Tontaubenschießanlage an der Berger Mühle. Hier soll es zu einem Bodentausch nach der Sanierungsuntersuchung kommen. 56 T€ sollen hier gefördert werden. Für Untersuchungen des Grundwassers in Bochum-Hamme, das mit Cyaniden belastet ist, werden 48 T€ (=80%) im kommende Jahr bereitgestellt. Als Träger der Planungskompetenz berät der Regionalverband Ruhr über alle Angelegenheiten der räumlichen Planung in der Metropole. Zudem wirkt er an der Aufstellung von Förderprogrammen des Landes mit, zum Beispiel beim Straßenbau und wie hier bei der Altlastensanierung. Letztgenannte ist für die Metropole Ruhr mit vielen industriell vorgenutzten Flächen von großer Bedeutung, da es neben den Aspekten des Umweltschutzes auch um die Mobilisierung von Flächen für neue Nutzungen geht. Dem Druck auf einen weiteren Verbrauch von Freiflächen wird damit entgegengewirkt.
Roland Mitschke (Foto: CDU Ruhr)


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