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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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13.01.2015 | AG Ruhrgebiet
CDU macht PCB-Belastung im Ruhrgebiet zum Thema im Landtag
Hovenjürgen besorgt über PCB-Belastungen in Bergbaustollen
Mit Bezug auf Medienberichte über eine mögliche Belastung von Grubenwasser durch PCB-haltige Abfälle fordert Josef Hovenjürgen, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, die rot-grüne Landesregierung auf, sich endlich dem Thema in verantwortungsbewusster Weise anzunehmen.


Josef Hovenjürgen MdL (Foto: CDU Ruhr)
„Mit großer Sorge haben wir die Medienberichte zu den möglichen PCB-Belastungen in Bergwerkstollen verfolgt", so Hovenjürgen. Demnach sollen bis Mitte der 1980er Jahre etwa 12.500 Tonnen PCB-haltige Hydraulikflüssigkeit in den Bergwerken der RAG verwendet worden sein. Von den eingesetzten Flüssigkeiten sei aber nur ein Bruchteil fachgerecht entsorgt worden. Mehr als 10.000 Tonnen der hochtoxischen Chemikalie verblieben nach Erkenntnissen des Magazins SPIEGEL unter der Erde. Nun befürchten Umweltverbände ein gewaltiges Umweltdesaster. Dennoch will die RAG das Grubenwasser weiter ansteigen lassen, um für sich die Wassererhaltung zu vereinfachen und die Kosten zu senken. Dadurch könnten bis zu 10.000 Tonnen hochgiftiges PCB in das Trinkwasser der Bergbauregionen gelangen.

"Die CDU-Fraktion fordert die rot-grüne Landesregierung daher auf, sich diesem Thema endlich in verantwortungsbewusster Weise anzunehmen. Die Gefahren für die Menschen und die Umwelt sind immens. Aus diesem Grund hat die CDU beantragt, die PCB-Belastung im Umweltausschuss und im Wirtschaftsausschuss zu behandeln. Die Ministerien haben Auskunft darüber zu geben, seit wann und welche Informationen sie über diese Fälle hatten und was bislang unternommen wurde, um Gefahrenabwehr zu betreiben.“



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