Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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08.12.2007 | CDU-Fraktion im RVR
Mitschke: "Politik ist die Kunst des Möglichen"
CDU-Fraktion im RVR fordert Galerie-Lösung für A 52 in Gladbeck
„Einen Tunnel unter Gladbeck hindurch wird es für die A 52 nicht geben, da er nicht finanzierbar ist“, stellt Roland Mitschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR) anlässlich der Diskussion um einen Resolutionsentwurf für die Verbandsversammlung des RVR fest. „Wer dies leugnet, erreicht mit seiner Forderung nach der teuersten aller Lösungen nur eine Blockade. Wer aber blockiert, erreicht keine Verbesserung– weder für die Region, noch für Gladbeck.“

 

Foto: Christiane Lang
Der Metropole Ruhr mangelt es an guten Nord-Süd-Verbindungen. Mit ihrem Resolutionsentwurf fordert die CDU-Fraktion im RVR zum Wohle der Metropole Ruhr den Weiterbau der A 52 auf der Trasse der B 224 in Form einer Galerie. Im Gegensatz zu einer reinen Troglösung, wird hierbei eine Fahrbahnseite gedeckelt. Der Bund als Finanzierungsträger lehnt die teure Tunnellösung ab.

Roland Mitschke weiter: „Politiker wie Christine Dohmann (FDP), die einen Tunnel und auch nur den wollen, verkennen, dass eine Galerielösung auch eine Verbesserung selbst für Gladbeck bringt. Die Stau-, Lärm- und Feinstaubproblematik würde gerade durch fließenden Verkehr insgesamt reduziert. Natürlich wäre dies bei einer Tunnellösung noch besser, aber Politik ist die Kunst des Möglichen, und die Gallerielösung ist machbar – der Tunnel nicht.“

Der Resolutionsentwurf der CDU war am Montag auf Antrag der SPD-Fraktion – ohne vorliegenden eigenen Antrag oder eine eigene Stellungnahme -  von der Beratung in der Verbandsversammlung abgesetzt worden. Die CDU-Fraktion im RVR erkennt darin eine Entscheidungsunfähigkeit der SPD, die sich in der Region nicht einig wird. Offensichtlich ist für die SPD in der Metropole Ruhr die Nicht-Entscheidung brisanter Themen die einzige parteiinterne Verständigungsmöglichkeit.



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