Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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05.05.2011 | CDU-Fraktion im RVR
CDU- Energieforum
Energiewende: Noch viele Fragen offen
Die CDU geht neue Wege in der Energiepolitik. Indes sind diese Wege hin zur ausschließlichen Stromgewinnung aus erneuerbare Energiequellen keineswegs einfach. „Für die CDU sind die Kohle und Kernenergie Brückentechnologien." 
Die Energiewende erfordert u.a. ein leistungsfähiges Transportnetz (Foto: Sidney Pfannstiel)
"Wenn wir alle Kernkraftwerke abschalten, haben wir einen höheren CO2-Ausstoß. Diesen müssen wir kompensieren, wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen. Und nach der Katastrophe von Japan müssen wir uns fragen, ob wir das Restrisiko deutscher Kernkraftwerke länger hinnehmen wollen oder nicht“, mit diesen Worten eröffnete der Bezirksvorsitzende der CDU Ruhr, Oliver Wittke, das CDU-Energieforum „Sichere, saubere und bezahlbare Energie für die Metropole Ruhr“ in Bottrop-Kirchhellen.

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass der Weg hin zur Energieversorgung ausschließlich aus erneuerbaren Energien machbar ist, aber viele Fragen auf dem Weg dorthin noch geklärt werden müssen. Dabei müsse die Versorgungssicherheit der Bevölkerung ebenso gewährleistet sein, wie die Schaffung von Energiespeichern und der Ausbau eines leistungsmäßigen Transportnetzes. Ein wesentlicher Aspekt einer neuen Energiepolitik sei der effiziente Einsatz von Energie. Dies gelte für die Industrie ebenso wie für die privaten Haushalte.Die Kohlekraftwerke, zumal die neueren und effizienter arbeitenden, würden auch in Zukunft gebraucht. Deshalb könne man dort keine Kapazitäten abbauen, solange nicht die ständige Versorgungssicherheit durch die erneuerbaren Energien sichergestellt sei. Zudem müsse genau überlegt werden, welcher Energie wo in Deutschland zum Einsatz komme. „Die Photovoltaik ist für das vergleichsweise sonnenarme Land Deutschland nicht der geeignete Energieträger“, so die Moderatorin des Abends, Christa Thoben.

An der Diskussion beteiligten sich: Stephan Kohler (Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur), Dr. Ingo Luge (Vorstandsvorsitzender E.ON Energie AG), Christa Thoben (CDU), Dr. Arndt Neuhaus (Vorstandsvorsitzender der RWE Deutschland AG), Egbert Biermann (Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IGBCE), Oliver Wittke (CDU-Bezirksvorsitzender)  


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