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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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20.09.2011 | CDU-Fraktion im RVR
CDU-Fraktion im RVR besucht Kohlekraftwerk Datteln IV
Wir wollen Datteln IV - wir halten Datteln IV für machbar
„Wir wollen Datteln IV und halten das auch rechtlich für machbar", bekräftigt Roland Mitschke, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalverband Ruhr (RVR), anlässlich eines Besuchs der CDU auf der Baustelle des Kohlekraftwerks in Datteln. Die CDU ließ sich von Dr. Ingo Luge, Vorsitzender des Vorstands der E.ON AG, über Details des Baus und des Planungsprozesses sowie mögliche und erfolgte Änderungen informieren. 
CDU-Fraktion vor der Baustelle des Kohlekraftwerks Datteln IV zusammen mit Dr. Ingo Luge, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG.
„Wir werden den Bau des Kraftwerks weiterhin positiv begleiten. Die CDU hat stets erklärt, dass es eine politische Entscheidung ist, ob das Kraftwerk gebaut wird oder nicht. Wir bekennen uns zur Industrieregion und zum Energiestandort Ruhr", so Roland Mitschke weiter. Im Übrigen verweist die CDU-Fraktion darauf, dass das effizientere Kraftwerk Datteln IV, unrentablere Kohlekraftwerke mit schlechteren Wirkungsgraden bei der Energieausbeute vom Markt bzw. aus dem Stromnetz verdrängen wird - ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz: „Auf Kohlekraftwerke werden wir als Überbrückungstechnologie nicht so schnell verzichten können, erst recht nicht nach der Energiewende." 
 
Am 20. Juni 2011 hatte die Verbandsversammlung des Regionalverbands mit den Stimmen von CDU, SPD, FDP und Grünen den Weg frei gemacht, um Änderungen am Regionalplan für das Kraftwerk freizumachen. Dies ist notwendige Voraussetzung, damit die Stadt Datteln einen neuen, gültigen Bebauungsplan erlassen kann. 
 
Das Kohlekraftwerk Datteln IV wird die Altanlage Datteln I-III ersetzen, die mit 303 Megawatt Leistung zu den größten Produzenten des 16,7 Hertz-Bahnstroms zählt. Dies entspricht der Versorgung jedes vierten Zugs in Deutschland. Aufgrund moderner Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird es eine Energieeffizienz von über 45 % haben und 100.000 Wohneinheiten mit Fernwärme versorgen, so in den Städten Datteln, Recklinghausen, Herten, Marl, Gladbeck, Bochum und Herne, wo es das Kraftwerk Shamrock ersetzt.

Da Datteln IV nicht mehr rechtzeitig zum ursprünglichen Termin des Auslaufens der Altanlage Datteln I-III fertiggestellt sein wird, ist die Versorgung mit Bahnstrom und Fernwärme gefährdet. E.ON plant, die Altanlage bis zur Betriebsaufnahme von Datteln IV weiter zu betreiben. Die Bezirksregierung Münster hat dies zwischenzeitlich untersagt. E.ON klagt dagegen. 

Auf dem Foto sind zu sehen (v.r.n.l.): Vera Brenzel (E.ON), Udo Bovenkerk (WES), Johannes Brands (MH), Dr. Hans-Dieter Fischer (HA), Werner Wöll (GE), Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB (BO), Günter Bremerich (UN), Roland Mitschke (BO), Thomas Pisula (DO), Ulrich Finke (HER), Wolfgang Michels (MH), Josef Hovenjürgen MdL (RE), Lothar Hegemann (RE), Norbert Schick (E), Thomas Benterbusch (Datteln), Jürgen Böhm (DO). Dr. Ingo Luge (E.ON), Rudolf Sonderkamp (Datteln) und Dirk Schmidt.


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