Hintergrund
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    Anlässlich der Kommunal- und Europawahl am 25. Mai 2014 beschloss die CDU Ruhr auf ihrem 46. Bezirksparteitag das Regionalprogramm 2014-2020 „Auf dem Weg zur europäischen Metropolregion, Chancen ergreifen-Stärken ausbauen“. Damit unterstreicht die Partei erneut ihren inhaltlichen Gestaltungswillen für das Ruhrgebiet.

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05.07.2016 | CDU-Fraktion im RVR
Ruhrparlament beauftragt regionales Mobilitätsentwicklungskonzept
Wittke: Bund will bis 2030 7 Milliarden Euro in der Metropole Ruhr investieren
"Es ist gut, wenn wir uns mit Mobilität in der Metropole Ruhr beschäftigen. Jeder wird zustimmen, dass hier was verbessert werden muss. Das Verkehrsproblem ist wichtig für die Lebensqualität und die verkehrlichen Probleme werden in den nächsten Jahren ansteigen", erklärt Oliver Wittke MdB anlässlich der Beauftragung eines Regionalen Mobilitätskonzeptes für die Metropole durch das Ruhrparlament am letzten Freitag. 

Oliver Wittke MdB (Foto: CDU Ruhr)
"Es ist wichtig, Wohngebiete und Gewerbegebiete erreichbar zu halten. Zugleich müssen wir Bürger vor Emissionen schützen. Dafür werden wir neben Straßen und Schienen auch den Wasser- und Luftverkehr brauchen. Daher ist es Irrsinn, einen Verkehrsträger allein zu bevorzugen. Maßnahmen wie die Vorgaben eines Modalsplits taugen nicht, um die Entwicklung beim Umfang des Verkehrs umzukehren", so Oliver Wittke MdB weiter. "Wir werden auf den motorisierten Individualverkehr, wie auf den Radverkehr und den Schienenverkehr setzen müssen“.

Verkehrsprobleme sind nur gemeinsam zu lösen

Nach Ansicht der CDU können die Verkehrsprobleme in der Metropole Ruhr nur gemeinsam von allen Akteuren gelöst werden. "Es ist ein Unding, dass die Nahverkehrspläne in der Region nicht aufeinander abgestimmt sind. Der RRX muss die Korsettstange des öffentlichen Verkehrs werden. Die Städte, die nicht am RRX liegen, benötigen auch eine Anbindung über Zubringer", zählt Oliver Wittke MdB Vorstellungen der CDU auf.

Bund will 7 Milliarden investieren

Dass es in der Metropole Ruhr Verkehr zu gestalten gibt, habe nach den Worten des Vorsitzenden der CDU Ruhr auch die Bundesregierung erkannt. Im neuen Bundesverkehrswegeplan seien bis 2030 mehr als sieben Milliarden Investitionen im Ruhrgebiet vorgesehen. „Damit das realisiert werden kann, muss aber auch die Straßenbauverwaltung ihre Hausaufgaben machen. Es muss rechtzeitig geplant werden. Das verbessert den Verkehr in der Region und schafft Arbeitsplätze", so Oliver Wittke MdB abschließend.

Der Regionalverband Ruhr 

Der Regionalverband Ruhr (RVR) ist der Zusammenschluss der 11 kreisfreien Städte und 4 Kreise der Metropole Ruhr. Als Regionalrat ist er an der Aufstellung raumbedeutsamer Förderprogramme des Landes und Bundes beteiligt. Er erarbeitet und berät den Regionalplan für die Metropole Ruhr, der Grundlagen für Siedlungs- und Gewerbegebiete schafft sowie den regionalen Verkehr.



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